Großer Erfolg für Trauerfloristik-Seminar in Kärnten

MeisterfloristInnen-Trio präsentierte 45 Werkstücke in stilvollem Ambiente.

„Dieses Seminar war ein besonderer Erfolg“, freut sich KR Rudolf Hajek, der Bundesinnungsmeister der Gärtner und Floristen und Präsident des Blumenbüros Österreich über die rege Teilnahme an der Fachveranstaltung, die nach Tirol und Niederösterreich nun auch in Kärnten stattfand.

Meisterfloristen-Team zeigte würdevolle Werkstücke

Viele Anregungen bot die 3-stündige Floristikshow mit drei international bekannten MeisterfloristInnen: Christina Hannawald, der ehemalige deutsche Meister Nicolaus Peters sowie der ehemalige österreichische Meister Johann Obendrauf präsentierten dem Publikum neue Ideen und florale Inspirationen, wie das sensible Thema der Trauerfloristik individuell und professionell bearbeitet werden kann.

Vom Sarg- bis zum Urnenschmuck, dem Kondolenz-Strauß, Kirchenschmuck bis hin zu Kränzen: Das Meisterfloristen-Trio präsentierte 45 Werkstücke sowie die technischen Details, um die stilvollen Arbeiten zu arrangieren. Auch individuelle floristische Arbeiten wurden gezeigt, die die Vorlieben und die Persönlichkeit des Verstorbenen spiegeln, so zum Beispiel ein floristisch umgesetzter Notenschlüssel oder ein Motorrad.

Einen besonderen Fokus legten die Experten auch auf die Themen Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein. Stark im Trend sind momentan etwa Materialien, die natürlich abgebaut werden können.

Stilvolle und authentische Präsentation
Das stimmungsvolle Ambiente der Stiftskirche, in dem die schönen Werkstücke überaus wirkungsvoll präsentiert wurden, begeisterte das Fachpublikum, ebenso wie die Vielfalt der Arrangements, die große Inspiration für die 120 FloristInnen, GärtnerInnen und FriedhofsgärtnerInnen bot.

„Unser besonderer Dank geht an die Landesinnung der Kärntner Gärtner und Floristen unter der Leitung von Landesinnungsmeister KR Kurt Glantschnig, der mit seinem Team maßgeblich zum Erfolg und der perfekten Organisation dieser Veranstaltung beigetragen hat“, sagt der Bundesinnungsmeister abschließend.

Mit mehr als 120 TeilnehmerInnen bewies das Trauerfloristik-Seminar in St. Georgen am Längsee, Kärnten, das große Publikumsinteresse an diesem sensiblen Thema. Das Seminarzentrum des Stiftes St. Georgen, wo die Veranstaltung am 18. Jänner 2018 stattfand, bildete dabei den perfekten Rahmen, so der Bundesinnungsmeister weiter: „Wir danken dem Stift und seinen Verantwortlichen herzlich, die uns ermöglicht haben, die Veranstaltungen in diesem einmaligen Ambiente abzuhalten.“

Blumenschmuck als letzter Gruß
„Unsere Trauerfloristik-Seminare sollen das Bewusstsein dafür stärken, dass geschmackvoll gestaltete Blumen- und Pflanzenarrangements ein wichtiger Teil jeder würdigen Bestattung sind“, so KR Rudolf Hajek weiter. „Auf Parten wird jüngst immer häufiger darauf hingewiesen, dass von Blumenspenden Abstand zu nehmen ist. Damit wird aber gleichzeitig auf die letzte Wertschätzung des Verstorbenen verzichtet. Dabei können gerade Blumen das ausdrücken, was Worte oft nicht vermögen.“

Ein weiterer wichtiger Aspekt: die Zusammenarbeit zwischen den örtlichen BestatterInnen, den ansässigen FriedhofsgärtnerInnen, den kirchlichen Institutionen oder den Floristenfachgeschäften. „Nur durch das optimale Zusammenspiel aller Beteiligten gelingt eine würdevolle Trauerfeier, die etwas ganz Besonderes ist“, sagt KR Hajek.

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