Mit gutem Gewissen Pflanzenfreude genießen

Schnittblumen und Topfpflanzen mit dem weltweiten Gütesiegel „Fair Flowers Fair Plants“ garantieren Pflanzenfreude mit gutem Gewissen.
 
Ab sofort heißt es in Österreich: „Augen auf beim Blumenkauf“, denn die österreichischen Blumengroßhändler beliefern 250 Floristenfachgeschäfte und bieten Schnittblumen und Topfpflanzen, die das EU-zertifizierte und nachhaltige Gütesiegel „Fair Flowers Fair Plants“ (FFP) tragen. – Das bedeutet, dass die angebotenen und gezüchteten Blumen und Pflanzen in den Betrieben nicht nur sozial verträglich, sondern auch umweltfreundlich produziert wurden.
 
FFP: Respekt vor Mensch und Natur als oberste Prämisse.
 
Wertschätzung, Liebe, Dankbarkeit: Blumen und Pflanzen transportieren Emotionen und zeichnen damit nicht nur den Beschenkten, sondern auch den Überbringer aus. Ab sofort hat man in Österreich die Möglichkeit, mit dem Blumenkauf nicht nur ein emotionales Statement, sondern auch ein Signal für den Respekt vor Mensch und Natur zu setzen. Das FFP-Label entspricht allen Anforderungen, die zur Verbesserung des Klimas und von Sozialstandards beitragen und bietet bewussten Konsumentinnen und Konsumenten nachhaltige Produkte, mit denen auch sie ihren Beitrag zu einem Plus an „Fairness“ leisten können.
 
Sichere Produkte mit „guter Geschichte“ durch höchste FFP-Kriterien
 
Insgesamt bieten in Österreich 250 Floristenfachgeschäfte und Blumengroßhändler die fair produzierte Blumen und Pflanzen unter dem weltweiten Gütesiegel „Fair Flowers Fair Plants“ (FFP) an und erfüllen die strengen Kriterien hinsichtlich ihrer Sozial- und Umweltstandards, wie faire Arbeitsbedingungen und höchste umweltfreundliche Produktion. Jede einzelne Blume und Pflanze kann damit in ihrer Historie, d.h. in ihrer Wertschöpfungskette zurückverfolgt werden und bietet Konsumentinnen und Konsumenten die Sicherheit, ein Produkt mit „guter Geschichte“ zu erwerben.
 
Ihr persönlicher Beitrag für nachhaltige Umwelt- und Sozialstandards
 
Wer in Zukunft mit gutem Gewissen Blühendes und Grünes schenken und kaufen und damit die Kampagne unterstützen möchte, sollte beim nächsten Besuch im Blumenfachhandel auf das Konsumenten-Label „FFP“ achten. Holen Sie sich damit die einzigartige Garantie, ein ökologisch und sozial wertvolles Produkt zu erhalten und leisten Sie damit einen echten Beitrag zur Verbesserung von Lebens- und Umweltbedingungen.
Mehr Informationen dazu finden Sie auch unter: www.fairflowersfairplants.com
 

 

Floristen-Nachwuchs zeigt großes Interesse an fairem Gütesiegel

Vortrag des Blumenbüros Österreich zur internationalen Initiative „Fair Flowers Fair Plants“ (FFP) begeistert Abschlussklasse der Berufsschule für Gartenbau und Floristik Kagran.

Welche Bedeutung hat Nachhaltigkeit im Anbau von Blumen und Pflanzen? Welche Kriterien sind für das EU-zertifizierte Gütesiegel FFP erforderlich? Und welche Chancen resultieren daraus für den Blumenfachhandel?

Mag. Monika Burket, die Verantwortliche für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit des Blumenbüros Österreich, beantwortete diese Fragen, neben vielen anderen, am 3. Juni 2013 in der Berufsschule für Gartenbau und Floristik. Die 55 Schülerinnen und Schüler des 3. Jahrgangs aus den Bundesländern Wien, Burgenland und der Steiermark folgten dem 1-stündigen Vortrag mit großem Interesse − handelt es sich dabei doch um ein Thema, das für die Floristikfachbetriebe, ebenso wie für die KonsumentInnen, zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Wissensvorsprung als Qualitätskriterium

„Um für Verkaufsgespräche und Fragen der KundInnen gerüstet zu sein, ist es überaus wichtig, auch über eine faire Blumen- und Pflanzenproduktion genau Bescheid zu wissen“, sagt Mag. Monika Burket. Ihr Vortrag setzte daher auch bei grundlegenden Informationen zum Thema an und versuchte, den Lehrlingen im 3. Ausbildungsjahr nachvollziehbare Ausführungen zu liefern. „Es ist gerade der Wissensvorsprung, der die Professionalität und Qualität in den österreichischen Floristenfachgeschäften ausmacht“, so Burket weiter. „Dieser sichert wiederum die Sensibilisierung für das Thema und sorgt für eine bessere Verankerung von fairen Produktionsbedingungen.“

Im Zuge ihres Vortrags stellte die für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit Verantwortliche des Blumenbüros Österreich auch die neue Floristenwebsite www.ihr-florist.at vor, auf der wichtige Informationen und vertiefende Texte rund um die Initiative „Fair Flowers Fair Plants“ nachzulesen sind.

FFP-Kampagne: „Living in a fair future“

Als international gültiges Zertifikat gewährleistet das Gütesiegel Fair Flowers Fair Plants den KundInnen Blumen und Pflanzen, die sozial- und umweltverträglich angebaut werden. Die weltweite „Fair Flowers Fair Plants“-Kampagne, die unter dem Motto „Living in a fair future“ steht, zählt weltweit bereits 300 Organisationen und wird in Österreich vom Blumenbüro Österreich repräsentiert.

 „Es ist überaus wichtig, auch in der „grünen Branche“ Blumen und Pflanzen anzubieten, bei denen die gesamte Wertschöpfungskette − vom Produzenten bis ins Floristikfachgeschäft − nachvollziehbar ist“, so Monika Burket weiter. Damit bekommen die KundInnen die Möglichkeit, mit gutem Gewissen Qualitätsprodukte zu erwerben – ein Engagement, das das Blumenbüro Österreich derzeit mit einer groß angelegten Kampagne zur Bewusstseinsschärfung verfolgt.

250 Floristikfachgeschäfte sind in Österreich bereits als Betriebe registriert, die FFP-zertifizierte Blumen und Pflanzen anbieten, unterstützt werden sie dabei flächendeckend von den regionalen Blumengroßhändlern.

„Sensibilisierungsarbeit beginnt bei unserem Nachwuchs“

„Noch handelt es sich um eine Nische für die Floristikbranche“, so Monika Burket. „In der Zukunft wird das Thema aber zu einem Top-Thema werden, schon jetzt beobachten wir in unseren Floristikfachbetrieben eine permanente Kundennachfrage nach fair angebauten Blumen und Pflanzen.“

Umso wichtiger ist es, schon den Floristen-Nachwuchs an das Thema heranzuführen: „Wir müssen jetzt unsere Lehrlinge für das Thema sensibilisieren, um jenen KundInnen, die mit gutem Gewissen Blumen und Pflanzen erwerben möchten, auch eine erstklassige Beratung liefern zu können“, sagt Burket.

„Im Namen des Blumenbüros Österreich freue ich mich über das große Engagement der Berufsschule für Gartenbau und Floristik Kagran und danke dabei besonders Frau Direktorin Gerlinde Wenschitz und den Fachlehrern Marie Therese Krainer und Mario Steininger. Ohne ihre tatkräftige Unterstützung und ihr Interesse wäre dieser Vortrag nicht zustande gekommen.“

Mehr über die „Fair Flowers Fair Plants“-Kampagne bietet die internationale Plattform www.fairflowersfairplants.com, umfassende Informationen zum österreichischen FFP-Engagement sind auf der neuen Floristenwebsite www.ihr-florist.at nachzulesen.